wei Wochen waren vergangen. Zu Betti hatte ich keinen Kontakt, sie war noch unerreichbarer als sonst per Chat, Türkeiurlaub. Viel zu weit weg. Zumindest versuchte Elias sein Glück, mich wieder aufzubauen. Die Niederlage von Österreich hatte er eigentlich gut weggesteckt, außer ich zog mein Michael Ballacktrikot an. Dann konnte es schon zu provokanten Äußerungen kommen. Außerdem brachte das EM Endspiel späte Gerechtigkeit.
Auch wenn es nur noch deutsche Zeitungen gab, verging doch nur selten der Spaß. Fürs Bier holen war ich mittlerweile zuständig. Fünf Etagen Kasten schleppen, nur um meinen Körper auf Vordermann zu halten.
So, mal wieder einen Fitnesswürfel geschleppt.
Und gibt’s Stiegl?
Nein, nur Ur-Krostitzer.
Auch wenn es nur noch deutsche Zeitungen gab, verging doch nur selten der Spaß. Fürs Bier holen war ich mittlerweile zuständig. Fünf Etagen Kasten schleppen, nur um meinen Körper auf Vordermann zu halten.
So, mal wieder einen Fitnesswürfel geschleppt.
Und gibt’s Stiegl?
Nein, nur Ur-Krostitzer.
Hab ich noch nie gehört.
Ich hab es auch extra bestellen lassen.
Und hast du den Kasten schön die Treppe hochgeschleppt.
Ja sicher, stehen lassen kann ich ihn ja nicht, hier wohnen ja Fußballer mit im Haus.
Übrigens links rein 25 Meter gibt’s einen Lift. Aja und dein Gesicht müsstest jetzt sehen.
Danke.
Ja so sind sie, die Österreicher. Erbarmungslos und trotzdem mit viel zu viel Charme, so wie Betti. Ob sie noch etwas für mich empfand? Nach so langer Zeit sicherlich nicht. Oder doch? Immerhin hatte sie keinen Freund. Ein Zeichen? Gedanken, nichts als Überlegungen. Was dachte Bettina wohl. Ich wusste es nicht. Ich konnte es auch nicht wissen. Irgendwas liebe ich an dir, verdammt, warum bist du so weit weg? Alles könnte so einfach sein. Was macht sie wohl gerade, wie geht…
Thomas?
Ja, was hast?
Telefon.
Hat’s geklingelt?
Oha, ich stand schon wieder neben mir, warum nur? OK, ich kannte die Antwort.
Ja sicher, sonst würd ich dich nicht fragen.
OK, wer ist dran.
Unser Chef.
Oha.
Vielleicht bekommst du eine Moralpredigt.
Köhler
Ja endlich!
Entschuldigen Sie.
Macht nix, heute ist Ihr Glückstag.
Das hab ich bisher noch nicht gemerkt.
Dann kommen Sie bitte in mein Büro.
Alles klar, bis in paar Minuten.
Und, was wollte er?
Er meint, heut wär mein Glückstag und ich soll mich auf den Weg zu seinem Büro machen.
Vielleicht besucht dich ja meine Landsfrau.
Ja das wär ein Traum, aber eher werde ich entlassen.
Wirst eh fix nicht.
Woher willst du das wissen?
Weil es keine sportliche Grundlage dafür gäbe und der große Gehaltsposten bist wegen Dummheit ja auch nicht. Außerdem redet er immerhin von Glück.
Danke.
Für was?
Fürs Mut machen.
Immer wieder gerne.
Gut 400 Meter bis zum Glücksort. Oder doch eher Pech? Immerhin konnte ich nun erstmal den neuen Fahrstuhl benutzen. Wodka wäre besser gewesen oder hätte zumindest meinen Mut vergrößert. Aber auch Bier ist flüssig. Man denk ich sinnlose Dinge, wenn ich aufgeregt bin. Lieber „Halt den FCL in Ehren“ summen. Hier weiß eh keiner, dass es ein Lied über einen anderen Verein ist.
Fürs Meer war es auch ganz schön trüb, aber es war halt der Atlantik und nicht die Karibik. Aber meine Gedanken waren so grau wie das Wetter, von daher lag Petrus goldrichtig. Es war heute so still. Komisch, die Betriebsamkeit des Trainings fehlte und schon bekommt man das Gefühl, dass es sich hier um einen Regionalligisten anstatt eines eigentlichen Champions League Teilnehmers handelt. Wenn die UEFA mitspielte zumindest. Irgendwie waren doch alle Vereine der Welt gleich, aber auch nur irgendwie.
Da war ich nun, die Geschäftsstelle. Noch nie hatte mich jemand hier her bestellt. Nicht in das übergroße Gebäude, aber in der Situation doch beeindruckend. Hinter der Türe befand sich doch ein sehr großes Foyer. Eine Dame am Schalter lächelte mich an. Doch ein Schild an der Wand brachte mich dazu, Sie zu ignorieren.
Auf zum Chef hieß es also. Diesmal nahm ich doch die Treppe. Schritt um Schritt lief ich sozusagen in mein Schicksal. Dabei wird doch gerade das überbewertet. Oder etwa nicht? OK, lieber laufen und an nichts denken. Das ist gut gegen das Kribbeln im Bauch. Stockwerk Nummer 4 bedeutete zuerst einen langen Gang. Irgendwie erinnerte er mich an den Dresdener Fürstenzug. Denn an der Wand hingen alte Vereinspräsidenten. Ehrlicherweise musste ich mir eingestehen, dass ich keinen davon kannte. Egal, vorbei an der Geschichte, ich klopfte an der Tür zur Zukunft.
Kein Ton war zu hören. Ich war doch angemeldet, oder? Warten? Nein, eintreten. Ich fasste mir ein Herz, ein kräftiger Ruck an der Tür, sie war auf. Ein großer Raum, bestimmt 150 m² Die Fensterfront war komplett Glas, das Zimmer an sich eher leer. Zwei große Regale standen links, voll gestopft mit Ordnern, aber doch fein säuberlich, sah nach perfekter Buchhaltung aus. Oder es wurde halt nicht gearbeitet und die Ordner standen zur Garnitur im Regal. Das soll ja vorkommen, nicht nur beim deutschen Staatsoberhaupt. Auf dem Schreibtisch lag nicht viel. Siza war ordentlich, auch wenn der massive Tisch doch einige Ordner hätte tragen können. Ein großer dunkler Ledersessel rundete das Bild vom Zimmer ab, Präsident Alvaro Siza saß dort und betrachtete mich.
Morgen, ich hatte versucht zu klopfen.
Das versuchen viele, aber kommen Sie bitte näher.
Gut, was ist nun eigentlich der Grund ihrer Einladung.
Kaffee?
Ja gerne.
Milch, Zucker?
Nur Zucker, danke.
Da liegt ein Bericht, schauen Sie sich den bitte an.
Ich hab es auch extra bestellen lassen.
Und hast du den Kasten schön die Treppe hochgeschleppt.
Ja sicher, stehen lassen kann ich ihn ja nicht, hier wohnen ja Fußballer mit im Haus.
Übrigens links rein 25 Meter gibt’s einen Lift. Aja und dein Gesicht müsstest jetzt sehen.
Danke.
Ja so sind sie, die Österreicher. Erbarmungslos und trotzdem mit viel zu viel Charme, so wie Betti. Ob sie noch etwas für mich empfand? Nach so langer Zeit sicherlich nicht. Oder doch? Immerhin hatte sie keinen Freund. Ein Zeichen? Gedanken, nichts als Überlegungen. Was dachte Bettina wohl. Ich wusste es nicht. Ich konnte es auch nicht wissen. Irgendwas liebe ich an dir, verdammt, warum bist du so weit weg? Alles könnte so einfach sein. Was macht sie wohl gerade, wie geht…
Thomas?
Ja, was hast?
Telefon.
Hat’s geklingelt?
Oha, ich stand schon wieder neben mir, warum nur? OK, ich kannte die Antwort.
Ja sicher, sonst würd ich dich nicht fragen.
OK, wer ist dran.
Unser Chef.
Oha.
Vielleicht bekommst du eine Moralpredigt.
Köhler
Ja endlich!
Entschuldigen Sie.
Macht nix, heute ist Ihr Glückstag.
Das hab ich bisher noch nicht gemerkt.
Dann kommen Sie bitte in mein Büro.
Alles klar, bis in paar Minuten.
Und, was wollte er?
Er meint, heut wär mein Glückstag und ich soll mich auf den Weg zu seinem Büro machen.
Vielleicht besucht dich ja meine Landsfrau.
Ja das wär ein Traum, aber eher werde ich entlassen.
Wirst eh fix nicht.
Woher willst du das wissen?
Weil es keine sportliche Grundlage dafür gäbe und der große Gehaltsposten bist wegen Dummheit ja auch nicht. Außerdem redet er immerhin von Glück.
Danke.
Für was?
Fürs Mut machen.
Immer wieder gerne.
Gut 400 Meter bis zum Glücksort. Oder doch eher Pech? Immerhin konnte ich nun erstmal den neuen Fahrstuhl benutzen. Wodka wäre besser gewesen oder hätte zumindest meinen Mut vergrößert. Aber auch Bier ist flüssig. Man denk ich sinnlose Dinge, wenn ich aufgeregt bin. Lieber „Halt den FCL in Ehren“ summen. Hier weiß eh keiner, dass es ein Lied über einen anderen Verein ist.
Fürs Meer war es auch ganz schön trüb, aber es war halt der Atlantik und nicht die Karibik. Aber meine Gedanken waren so grau wie das Wetter, von daher lag Petrus goldrichtig. Es war heute so still. Komisch, die Betriebsamkeit des Trainings fehlte und schon bekommt man das Gefühl, dass es sich hier um einen Regionalligisten anstatt eines eigentlichen Champions League Teilnehmers handelt. Wenn die UEFA mitspielte zumindest. Irgendwie waren doch alle Vereine der Welt gleich, aber auch nur irgendwie.
Da war ich nun, die Geschäftsstelle. Noch nie hatte mich jemand hier her bestellt. Nicht in das übergroße Gebäude, aber in der Situation doch beeindruckend. Hinter der Türe befand sich doch ein sehr großes Foyer. Eine Dame am Schalter lächelte mich an. Doch ein Schild an der Wand brachte mich dazu, Sie zu ignorieren.
Auf zum Chef hieß es also. Diesmal nahm ich doch die Treppe. Schritt um Schritt lief ich sozusagen in mein Schicksal. Dabei wird doch gerade das überbewertet. Oder etwa nicht? OK, lieber laufen und an nichts denken. Das ist gut gegen das Kribbeln im Bauch. Stockwerk Nummer 4 bedeutete zuerst einen langen Gang. Irgendwie erinnerte er mich an den Dresdener Fürstenzug. Denn an der Wand hingen alte Vereinspräsidenten. Ehrlicherweise musste ich mir eingestehen, dass ich keinen davon kannte. Egal, vorbei an der Geschichte, ich klopfte an der Tür zur Zukunft.
Kein Ton war zu hören. Ich war doch angemeldet, oder? Warten? Nein, eintreten. Ich fasste mir ein Herz, ein kräftiger Ruck an der Tür, sie war auf. Ein großer Raum, bestimmt 150 m² Die Fensterfront war komplett Glas, das Zimmer an sich eher leer. Zwei große Regale standen links, voll gestopft mit Ordnern, aber doch fein säuberlich, sah nach perfekter Buchhaltung aus. Oder es wurde halt nicht gearbeitet und die Ordner standen zur Garnitur im Regal. Das soll ja vorkommen, nicht nur beim deutschen Staatsoberhaupt. Auf dem Schreibtisch lag nicht viel. Siza war ordentlich, auch wenn der massive Tisch doch einige Ordner hätte tragen können. Ein großer dunkler Ledersessel rundete das Bild vom Zimmer ab, Präsident Alvaro Siza saß dort und betrachtete mich.
Morgen, ich hatte versucht zu klopfen.
Das versuchen viele, aber kommen Sie bitte näher.
Gut, was ist nun eigentlich der Grund ihrer Einladung.
Kaffee?
Ja gerne.
Milch, Zucker?
Nur Zucker, danke.
Da liegt ein Bericht, schauen Sie sich den bitte an.
Die erste Mannschaft.
Genau. Ich wollte wissen, ob sie sich zutrauen, dieses Team zu trainieren.
Ich soll was?
Ja oder nein.
Meine Hand zitterte. Ich sollte was? Warum? Wie sollte es…Was meint…Wie verhält…Was bedeutet…Wo ist…STOP!
Ja klar.
Hatte ich das gesagt? Ich sah von einer Ecke des Raumes aus zwei Personen. Einer legte ein Stück Papier zu dem anderem. Der war deutlich jünger und schrieb etwas auf das Stück Papier. Alles war so weit weg. Was war los? Verdammt, das war ich! Was tat ich?
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Könnten wir raus gehen?
Sie wirken geschockt. Na gut, wir gehen ans Fenster. Ich habe mir vorgestellt, dass Sie das Trainerteam von Grund auf neu besetzen, da Sie aber auf keinen Fall über so viele Kontakte verfügen können, schreiben Sie mir einfach offenbleibende Positionen auf. OK?
Wie...Ja, geht in Ordnung.
Schnaps?
Vodka.
Russland?
Sowjetzone.
Ach ja DDR, ich verstehe.
Warum nehmen Sie mich?
Sie tragen das Risiko. Sie können Trainer eines Champions League Teilnehmer sein. Aber kein Toptrainer geht das Risiko ein, dass der Verein noch in Liga 2 antritt. Außerdem brauchen wir neue Gesichter.
OK.
Über die Saisonziele reden wir nächste Woche, zuerst müssen der Fußballverband und die UEFA das Urteil über den Schiedsrichterskandal treffen. Bis dahin warten wir auch mit Ihrer Vorstellung.
Lassen Sie mir 30 Minuten Zeit, danach reden wir über alles, ich will kurz erstmal alles verarbeiten.
Nein, ich habe noch einen Termin. Aber in einer Stunde hätte ich wieder Zeit.
Natürlich, geht in Ordnung.
Bis gleich.
Oh mein Gott, ich verlas das Zimmer, das Gebäude. Einfach ab zum Meer. Trainer vom FC Porto. Nein, das konnte einfach nicht sein. Ich bin doch eigentlich viel zu jung. Das Meer roch man von Weiten, Fisch, ich hasse Fisch. Immer mit der Ruhe. Das war eh nur ein Traum. Oder doch nicht. Träume handelten doch immer nur von Betti und von Ihr war nichts zu sehen, also doch die Wahrheit? Ich zog meine Schuhe aus, einfach am Strand entlanglaufen, ohne Ziel. Der Sand war warm, ungewöhnlich für das Wetter. Der Ozean zeigte sich auch von der ruhigen Seite. Aber es war angenehm, aber was für ein Tag.
Genau. Ich wollte wissen, ob sie sich zutrauen, dieses Team zu trainieren.
Ich soll was?
Ja oder nein.
Meine Hand zitterte. Ich sollte was? Warum? Wie sollte es…Was meint…Wie verhält…Was bedeutet…Wo ist…STOP!
Ja klar.
Hatte ich das gesagt? Ich sah von einer Ecke des Raumes aus zwei Personen. Einer legte ein Stück Papier zu dem anderem. Der war deutlich jünger und schrieb etwas auf das Stück Papier. Alles war so weit weg. Was war los? Verdammt, das war ich! Was tat ich?
Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Könnten wir raus gehen?
Sie wirken geschockt. Na gut, wir gehen ans Fenster. Ich habe mir vorgestellt, dass Sie das Trainerteam von Grund auf neu besetzen, da Sie aber auf keinen Fall über so viele Kontakte verfügen können, schreiben Sie mir einfach offenbleibende Positionen auf. OK?
Wie...Ja, geht in Ordnung.
Schnaps?
Vodka.
Russland?
Sowjetzone.
Ach ja DDR, ich verstehe.
Warum nehmen Sie mich?
Sie tragen das Risiko. Sie können Trainer eines Champions League Teilnehmer sein. Aber kein Toptrainer geht das Risiko ein, dass der Verein noch in Liga 2 antritt. Außerdem brauchen wir neue Gesichter.
OK.
Über die Saisonziele reden wir nächste Woche, zuerst müssen der Fußballverband und die UEFA das Urteil über den Schiedsrichterskandal treffen. Bis dahin warten wir auch mit Ihrer Vorstellung.
Lassen Sie mir 30 Minuten Zeit, danach reden wir über alles, ich will kurz erstmal alles verarbeiten.
Nein, ich habe noch einen Termin. Aber in einer Stunde hätte ich wieder Zeit.
Natürlich, geht in Ordnung.
Bis gleich.
Oh mein Gott, ich verlas das Zimmer, das Gebäude. Einfach ab zum Meer. Trainer vom FC Porto. Nein, das konnte einfach nicht sein. Ich bin doch eigentlich viel zu jung. Das Meer roch man von Weiten, Fisch, ich hasse Fisch. Immer mit der Ruhe. Das war eh nur ein Traum. Oder doch nicht. Träume handelten doch immer nur von Betti und von Ihr war nichts zu sehen, also doch die Wahrheit? Ich zog meine Schuhe aus, einfach am Strand entlanglaufen, ohne Ziel. Der Sand war warm, ungewöhnlich für das Wetter. Der Ozean zeigte sich auch von der ruhigen Seite. Aber es war angenehm, aber was für ein Tag.
Trainer, vielleicht Champions League. Die Spieler werden nicht auf mich hören, ein klares Konzept ist auf alle Fälle Pflicht. Planung kann ich aber noch vergessen, Liga 1 oder Liga 2 ist die Frage, was sollen andere Überlegungen zurzeit. Kühle Brise, trübes Wetter und noch trübere Gedanken, oder etwas nicht. Es war doch abzusehen gewesen, mein Leben ist die Hölle. Eigentlich müsste ich doch glücklich ein, aber was erwartete ich schon, die nächste Katastrophe wartete bestimmt.
My life is brilliant.
My love is pure.
I saw an angel.
Of that I'm sure.
She smiled at me on the subway.
She was with another man.
But I won't lose no sleep on that,
'Cause I've got a plan.
Ach, das gute Handy
Ja.
Hi mein Bester.
Das sagte nur eine zu mir. Und das auch nur selten.
Na wie geht’s dir in Porto.
Hi Sophie, na grad eigentlich gut und wie geht’s meiner Lieblingsschwester?
Du hast nur eine.
Deswegen ja.
Naja etwas angespannt alles hier.
Oha klingt nicht gut.
Du weißt ja eh wie es mit unseren Eltern immer so ist.
Ach komm, wenn du Ferien hast musst du eh mal hier her ins warme Portugal kommen.
Aja.
Und nächste Woche gibt’s ne Überraschung.
Lass hören.
Was verstehst du eigentlich an nächster Woche nicht?
Jetzt sag halt.
Na, heut nich. Und wie geht’s deinem Freund.
Andreas geht’s gut.
OK beim letzten Mal hieß er noch Christopher.
Das ist schon lange her.
Ja, zwei Wochen um genau zu sein.
Es lieben halt nicht alle so wie du.
Das hatte gesessen. Ich kenne meine Fehler, aber abstellen war in diesem Fall irgendwie nicht möglich.
Danke fürs Erinnern.
Mach ich doch gerne. Naja ich muss jetzt, bye.
Ja…aufgelegt.
Wer kannte es nicht? Frauen. Einfach zu aufreizend zum Hassen. Auch wenn diese Geschöpfe nie mit Männern zusammenpassten, in meinem Fall zumindest. Dabei war ich doch gerade endlich mal bei einem Thema gewesen. Fußball und nicht bei…na auch egal, auf zurück zum Präsidenten. Aber was wollte ich eigentlich noch von Ihm. Das Thema war doch schon durch.
Ein Telefonat später und ich machte mich auf de Weg zurück in die Wohnung. Was Elias wohl meinen würde. Trainer von Porto. Oh mein Gott! Was hatte Siza gesagt? Schande, dass kam alles vorhin zu unerwartet und ging so schnell. Da war noch was, zu dem Zeitpunkt fehlte mir allerdings noch der Vodka. Ach, ein Trainerteam brauchte ich. Da musste ich wohl mit Elias anfangen. Der würde eh aus allen Wolken fallen.
So wieder da.
Und was gab es?
Erstmal brauch ich ein Bier.
My life is brilliant.
My love is pure.
I saw an angel.
Of that I'm sure.
She smiled at me on the subway.
She was with another man.
But I won't lose no sleep on that,
'Cause I've got a plan.
Ach, das gute Handy
Ja.
Hi mein Bester.
Das sagte nur eine zu mir. Und das auch nur selten.
Na wie geht’s dir in Porto.
Hi Sophie, na grad eigentlich gut und wie geht’s meiner Lieblingsschwester?
Du hast nur eine.
Deswegen ja.
Naja etwas angespannt alles hier.
Oha klingt nicht gut.
Du weißt ja eh wie es mit unseren Eltern immer so ist.
Ach komm, wenn du Ferien hast musst du eh mal hier her ins warme Portugal kommen.
Aja.
Und nächste Woche gibt’s ne Überraschung.
Lass hören.
Was verstehst du eigentlich an nächster Woche nicht?
Jetzt sag halt.
Na, heut nich. Und wie geht’s deinem Freund.
Andreas geht’s gut.
OK beim letzten Mal hieß er noch Christopher.
Das ist schon lange her.
Ja, zwei Wochen um genau zu sein.
Es lieben halt nicht alle so wie du.
Das hatte gesessen. Ich kenne meine Fehler, aber abstellen war in diesem Fall irgendwie nicht möglich.
Danke fürs Erinnern.
Mach ich doch gerne. Naja ich muss jetzt, bye.
Ja…aufgelegt.
Wer kannte es nicht? Frauen. Einfach zu aufreizend zum Hassen. Auch wenn diese Geschöpfe nie mit Männern zusammenpassten, in meinem Fall zumindest. Dabei war ich doch gerade endlich mal bei einem Thema gewesen. Fußball und nicht bei…na auch egal, auf zurück zum Präsidenten. Aber was wollte ich eigentlich noch von Ihm. Das Thema war doch schon durch.
Ein Telefonat später und ich machte mich auf de Weg zurück in die Wohnung. Was Elias wohl meinen würde. Trainer von Porto. Oh mein Gott! Was hatte Siza gesagt? Schande, dass kam alles vorhin zu unerwartet und ging so schnell. Da war noch was, zu dem Zeitpunkt fehlte mir allerdings noch der Vodka. Ach, ein Trainerteam brauchte ich. Da musste ich wohl mit Elias anfangen. Der würde eh aus allen Wolken fallen.
So wieder da.
Und was gab es?
Erstmal brauch ich ein Bier.
Alkohol ist keine Lösung
Für mich schon. Ich werd neuer Trainer der ersten Mannschaft.
Ja klar.
Er lachte los, mir war eher Kotzübel als zum Lachen zu Mute. So langsam nervte er, aber konnte ich ihm das verübeln? Ich konnte es doch selber noch gar nicht glauben.
Das ist ein Scherz?
Ich habe freie Hand bei der Auswahl meiner Mitarbeiter. Deswegen wollte ich dich als Fitnesstrainer, aber das ist natürlich deine Entscheidung.
Nun suchte sein Kiefer den Fußboden auf. Ja, so ging es mir vorhin auch, nur noch heftiger.
Sag mir wenn du es schaffst, einen klaren Gedanken zu fassen. Und nein, meine Gedanken sind auch irgendwo im Nirgendwo. Aber die Überraschung scheint mir ja gelungen zu sein.
Aber warum du?
Weiß ich nicht. Warum leckt sich der Hund die Eier, weil er’s kann, was weiß ich. Mir geht’s auch ehrlich gesagt noch viel zu dreckig allein bei dem Gedanken daran, früher hatte ich mal die Hoffnung eine Kreisligisten zu trainieren. Alles schön ruhig und locker.
Na das schaffst du schon mit Porto dahin.
Er grinste.
Wenn Blicke töten könnten, hätte ich jetzt Angst.
Nein, ich vergreif mich nicht an Österreichern, außer sie krümmen…ach verdammt.
Soll ich dir einen Tipp geben, vergiss Sie.
Das sagst du so leicht. Aber wie?
Na sonst hilft nur eins.
Er ging zum Radio.
OK, das hilft, wenn auch nur für den Moment.
Gut, was brauchst du noch außer nen Fitnesstrainer?
Einen Co. Aber da hab ich schon einen im Auge aber bei dem gibt’s ein Problem.
Und das wäre?
Er ist Fan von Dynamo Dresden.
Ein böser Teufel sozusagen.
Ja, ein Feind. Aber er ist ganz in Ordnung, besser als ein Schachtscheißer auf alle Fälle.
Schachtscheißer?
Auch Veilchen, Wismut oder Erzgebirge Aue genannt.
Veilchen kann ich auch nicht leiden.
Gibt es da nicht einen Verein in Wien.
Kenn keinen.
Alles klar.
Jetzt lachten wir beide wieder. Na gut, Kai war auch in Ordnung, außer wenn er im Rudolf Harbig Stadion war. Typisch rechter Dynamohooligan halt. Aber er war zumindest einer der friedlichen Sorte. Er würde in Porto nicht jeden Müllcontainer anzünden. Oder etwa doch? Unser Kontakt erinnerte eher nicht an das legendäre Derby in Dresden von 2001, wo die Leipziger und Dresdener Anhänger ihre Teams mit großem Feuerwerk ehrten, oder so ähnlich.
Aber so etwas gab es überall in der Welt und wenn unser FC gegen Boavista spielen sollte, konnte ich mich wahrscheinlich auf eine ähnliche Stimmung einstellen. Aber das war noch Zukunft, oder eigentlich auch nicht.
Für mich schon. Ich werd neuer Trainer der ersten Mannschaft.
Ja klar.
Er lachte los, mir war eher Kotzübel als zum Lachen zu Mute. So langsam nervte er, aber konnte ich ihm das verübeln? Ich konnte es doch selber noch gar nicht glauben.
Das ist ein Scherz?
Ich habe freie Hand bei der Auswahl meiner Mitarbeiter. Deswegen wollte ich dich als Fitnesstrainer, aber das ist natürlich deine Entscheidung.
Nun suchte sein Kiefer den Fußboden auf. Ja, so ging es mir vorhin auch, nur noch heftiger.
Sag mir wenn du es schaffst, einen klaren Gedanken zu fassen. Und nein, meine Gedanken sind auch irgendwo im Nirgendwo. Aber die Überraschung scheint mir ja gelungen zu sein.
Aber warum du?
Weiß ich nicht. Warum leckt sich der Hund die Eier, weil er’s kann, was weiß ich. Mir geht’s auch ehrlich gesagt noch viel zu dreckig allein bei dem Gedanken daran, früher hatte ich mal die Hoffnung eine Kreisligisten zu trainieren. Alles schön ruhig und locker.
Na das schaffst du schon mit Porto dahin.
Er grinste.
Wenn Blicke töten könnten, hätte ich jetzt Angst.
Nein, ich vergreif mich nicht an Österreichern, außer sie krümmen…ach verdammt.
Soll ich dir einen Tipp geben, vergiss Sie.
Das sagst du so leicht. Aber wie?
Na sonst hilft nur eins.
Er ging zum Radio.
OK, das hilft, wenn auch nur für den Moment.
Gut, was brauchst du noch außer nen Fitnesstrainer?
Einen Co. Aber da hab ich schon einen im Auge aber bei dem gibt’s ein Problem.
Und das wäre?
Er ist Fan von Dynamo Dresden.
Ein böser Teufel sozusagen.
Ja, ein Feind. Aber er ist ganz in Ordnung, besser als ein Schachtscheißer auf alle Fälle.
Schachtscheißer?
Auch Veilchen, Wismut oder Erzgebirge Aue genannt.
Veilchen kann ich auch nicht leiden.
Gibt es da nicht einen Verein in Wien.
Kenn keinen.
Alles klar.
Jetzt lachten wir beide wieder. Na gut, Kai war auch in Ordnung, außer wenn er im Rudolf Harbig Stadion war. Typisch rechter Dynamohooligan halt. Aber er war zumindest einer der friedlichen Sorte. Er würde in Porto nicht jeden Müllcontainer anzünden. Oder etwa doch? Unser Kontakt erinnerte eher nicht an das legendäre Derby in Dresden von 2001, wo die Leipziger und Dresdener Anhänger ihre Teams mit großem Feuerwerk ehrten, oder so ähnlich.
Aber so etwas gab es überall in der Welt und wenn unser FC gegen Boavista spielen sollte, konnte ich mich wahrscheinlich auf eine ähnliche Stimmung einstellen. Aber das war noch Zukunft, oder eigentlich auch nicht.







